# Änderungen Format in Anlehnung an [Keep a Changelog](https://keepachangelog.com/de/1.1.0/), Versionen nach [SemVer](https://semver.org/lang/de/). ## 1.0.0 — 2026-10-18 Erste Veröffentlichung. ### Dabei - **Arterkennung** aus einem Kamerastrom: ein Netz findet den Vogel im Bild, ein zweites bestimmt die Art. Katalog mit 148 heimischen Arten, auf Deutschland eingeschränkt und neu normiert — ohne diese Einschränkung wird aus einer Kohlmeise eine nordamerikanische Schwesterart. - **Sammlung** im Stil eines Klebebildchen-Albums: nummerierte Seiten, gefundene Arten in Farbe, fehlende als Schatten. Erstfang, Punkte, Stufen und 15 Abzeichen. - **Läuft auf eigener Hardware.** Kein Cloud-Dienst, kein Konto, keine Telemetrie. Die Bilder verlassen das eigene Netz nicht. - **Zwei Teile, getrennt deploybar:** die Sammlung als Django-Anwendung, die Erkennung als eigener Dienst. Der Erkennungs-Dienst **fragt selbst an** und braucht deshalb weder eine erreichbare Adresse noch einen offenen Port. - **Kameras:** alles, was MJPEG oder Einzelbilder über HTTP liefert. Fertige Firmware für Raspberry Pi (`pi/`) und ESP32-S3 (`esp32cam/`) liegt bei, beide mit `/status` für die Diagnose, ohne den Bildstrom anzufassen. - **Fotos von unterwegs:** Bilder lassen sich hochladen und werden von derselben Erkennung bestimmt wie die der Kamera. - **Home Assistant** über MQTT mit Autodiscovery. - **Zweisprachig**, Deutsch und Englisch. Quelltext und Kommentare sind deutsch. - **Einstellungen je Kamera** aus der Oberfläche — Schwellwerte, Lebensräume, Artenliste. Der Erkennungs-Dienst holt sie sich im Betrieb ab und übernimmt sie, ohne das Modell neu zu laden. - **Fehlalarme**: ein Mindestwert je Besuch verwirft Spiegelungen und Bewegungen ohne Vogel, bevor daraus eine Sichtung wird. ### Sicherheit - Je Kamera ein eigener Token (als SHA-256 gespeichert), damit ein kompromittierter Standort einzeln stillgelegt werden kann. - Getrennte Token für Schreiben und Lesen. - Hochgeladene Bilder werden **neu geschrieben statt nur geprüft**: Nur die Pixel überleben, Metadaten fallen dabei weg. Das betrifft vor allem den Ort in EXIF-Daten von Handyfotos. - Im Betrieb: Cookies nur über HTTPS, HSTS, `nosniff` auf den Medien. ### Bekannte Grenzen - Acht heimische Arten kennt das Modell nicht und ordnet sie Verwandten zu: Sumpf-, Weiden- und Haubenmeise, Gartenbaumläufer, Kleinspecht, Bluthänfling, Kernbeißer, Waldkauz. - Der Vogel braucht **5 bis 8 % der Bildfläche**, sonst findet ihn die Erkennung nicht. Das ist eine Frage des Bildwinkels, nicht der Auflösung — näher montieren hilft, mehr Megapixel nicht. - Der unterste Bildrand ist eine tote Zone. Die Landefläche gehört in die untere Bildmitte, nicht an die Kante.